Begleitung und Unterstützung von Kindern mit lebensverkürzender Erkrankung

Wenn Kinder von Sterben und Tod betroffen sind, brauchen sie und ihre Familien besondere Unterstützung.
Dieser ehrenamtliche Dienst richtet sich an Kinder bzw. junge Erwachsene mit  lebensverkürzenden Erkrankungen  (z.B. Stoffwechselerkrankungen).
Die Kinder, ihre Geschwister und Eltern können ab der Diagnose auf ihrem Lebensweg begleitet werden.

Familien mit einem schwerst¬kranken Kind haben extreme Belastungen zu bewältigen. Sie sind Tag und Nacht gefordert und das oft über Jahre. Hinzu kommt die Angst vor dem Tod ihres Kindes. Ehrenamtliche Kin¬derhospiz-Helferinnen begleiten die Familien in dieser schwierigen Lebensphase.
Dabei ist es unser Ziel, diese Hilflosigkeit etwas  aufzufangen, indem wir versuchen, betroffene Familien  zu entlasten.
Diese Entlastung kann u.a. auch darin bestehen, im Rahmen vorhandener Fähigkeiten Angebote  für die gesunden Geschwisterkinder zu machen, die oft im Schatten einer solchen Familiensituation stehen.

In Zusammenarbeit mit der Björn-Schulz-Stiftung Berlin haben sich einige unserer ehrenamtlichen Sterbebegleiterinnen für Erwachsene durch einen zusätzlichen Kurs für den ambulanten Kinder-Hospizdienst vorbereitet.